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Geschäftshaus am Opernplatz, Frankfurt am Main Mehr lesen

Lageplan

Vis-à-vis der Frankfurter Oper soll ein hochwertiges Büro- und Geschäftshaus entstehen, das detailliert auf die heterogene städtebauliche Situation am Opernplatz antwortet. Zur Altstadt hin nimmt das Gebäude die Fluchtlinien und Traufhöhe des Nachbarn auf, während es sich zum Opernplatz und den Taunusanlagen zwei Geschosse höher staffelt und als kraftvoller Solitärbau erscheint. Um die Flächenvorgaben angesichts dieser Differenzierung zu erfüllen, wird das Gebäude als Dreibund mit seitlichen Bürospangen und einer Erschließungs- und Kernzone konzipiert. Offene Treppen erweitern die Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss in das Unter- und Obergeschoss, die Logistikflächen werden funktional optimiert.
Die Fassade adaptiert die Bezüge zu der steinernen Altstadt und den umliegenden Hochhäusern vielschichtig: Die traditionelle Dreiteilung in Sockel, Mittelzone und Dach wird einer graduellen Verfeinerung unterzogen, die sich durch einen abnehmenden Steinanteil zeigt, an dessen Stelle tief in die Fassade rückende Bronzerahmen treten. Die horizontalen Fensterformate im natursteinverkleideten Sockelgeschoss teilen sich in ein annähernd quadratisches, durch Gesimse gegliederte Öffnungsraster auf, das im Staffelgeschoss bis auf schmale Streben reduziert wird und der Fassade mit den reflektierenden Bronze- und Glaselementen eine filigrane Leichtigkeit gibt.

Projektdetails
Wettbewerb Ein 2. Preis, 2016

Wettbewerb
Projektleitung: Petra Wäldle
Team: Simon Banakar, Jannis Petereit, Roberto Zitelli, Sönke Reteike