staab Architekten

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

2018 – 2025

Die denkmalgeschützte Kunsthalle am Schlossplatz in Karlsruhe soll eine zeitgemäße Museumsinfrastruktur erhalten und in einem zweiten Bauabschnitt um einen Neubau auf dem benachbarten Amtsgerichts-Areal ergänzt werden.

Mit einer einfachen Intervention wird der Grundstein für die Lösung beider Aufgaben gelegt. Der bis dahin unzugängliche Innenhof des Vierflügelbaus wird zum Zentrum des Haupthauses umgedeutet, um ein Geschoss abgesenkt und überdacht. Im Sockelbereich ergänzt eine neue Zeitschicht aus geschliffenem Sichtbeton mit einem schlanken, frei in den Hof gestellten Glasdach das in vier Bauabschnitten gewachsene Gebäude und lässt ein atmosphärisch dichtes und vielseitig bespielbares Foyer entstehen.
Durch den historischen Haupteingang gelangt man in das opulente Treppenhaus und von dort auf den Umgang des Innenhofs. Eine breite Freitreppe leitet die Besucher quer zu dieser Richtung ins Foyer hinab und lenkt den Blick auf die gegenüber liegende Passage zum Erweite-rungsbau, die unter der Straße beide Häuser verbindet. Die abwechs-lungsreiche Raumfolge aus hohem, natürlich belichteten Foyer, über-wölbtem ehemaligen Zeichensaal und neuer Unterführung mündet schließlich in dem zweiten, ebenfalls überglasten Foyer der Neuen Kunsthalle. Die gestalterische Verwandtschaft beider Foyers verknüpft die Häuser der Kunsthalle über die reine Wegeverbindung hinaus zu einer baulichen Einheit.
Der Erweiterungsbau wurde im Ideenwettbewerb als klares Volumen hinter der 1960er Rasterfassade des Amtsgerichts skizziert, das zur Stadt hin ein Zeichen der Erneuerung setzt, die historisierende Ansicht des Ensembles zum Schlossplatz hin jedoch unverändert lässt.

Beschränkter Realisierungswettbewerb 1. Preis
2018

Mitarbeit Petra Wäldle (Projektleitung), Sophia Martinetz, Mathis Grahl, Esra Oruç, Svea Hinzmann

Bauherr Land Baden-Württemberg

Nutzer Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Planungsbeginn – Fertigstellung 2018 – 2025

Leistungsphasen 2 – 9

Mitarbeit Realisierung Per Pedersen, Florian Nusser (Projektleitung), Marion Rehn, Mathis Grahl

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